Ein Projekt über Migration in Dortmund/Deutschland und Boston/USA.
Posts mit dem Label Boston werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Boston werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 27. Mai 2012

Ein paar Zahlen über Boston


Boston ist, für amerikanische Verhältnisse, eine recht alte Stadt, sogar eine der ältesten der Vereinigten Staaten. Gegründet wurde sie im Jahr 1630. Im Jahr 2010, unserem Vergleichsjahr, lebten 617.000 Menschen in Boston. Damit ist sie die zwanziggrößte Stadt in den USA.
Das Durchschnittsalter beträgt 30 Jahre. 10% der Bevölkerung ist über 65 Jahre alt. Die Arbeitslosigkeit liegt bei 5,9% (Wert vom März 2012).


Hier stoßen wir im Rahmen unseres Projekts auf ein kleines Problem: Die Amerikaner sehen sich im Rahmen ihres Census nicht die verschiedenen Nationalitäten an, also ob die Menschen aus Polen, Mexiko oder Island kommen, sondern ordnen hier nach "race" ein. Demnach ergibt sich folgendes Bild: 47% der Einwohner Bostons sind "White alone", 53% sogenannte "Non-White" oder "Hispanic". Diese Gruppe ist wiederum unterteilt: 22% "African-American", 9% "Asian", 18% "Hispanic/Latino" und 4% "Other".
Interessant ist da das Dokument Boston's People and Economy sowie, über der Job Report.

Wer sind wir?

Dies ist ein Projekt der TU Dortmund. Wir sind drei Studentinnen, die sich mit diesem Blog einer Frage nähern möchten: Was ist Multikulti für euch? Und für uns?
Hintergrund: Wir drei kommen aus unterschiedlichen Fachrichtungen an der TU. Was uns verbindet, ist ein Seminar: “America on the Ruhr” vom Institut für Anglistik und Amerikanistik. Darin beleuchten Studenten während des Sommersemesters 2012, wie viel USA sich im Ruhrgebiet finden lässt, wie viel Ruhrgebiet in den USA oder was die beiden gemeinsam haben.
Wir haben uns folgende Frage gestellt: Wie gehen die USA und Deutschland mit Immigranten und Immigration um? Was sagen Immigranten, die in den USA oder in Deutschland leben? Wie fühlen sie sich? Was wird ihnen geboten, was bieten sie? Um nicht Vergleiche aus den gesamten Vereinigten Staaten und dem gesamten Ruhrgebiet ziehen zu müssen, betrachten wir zwei Städte genauer: Dortmund und Boston. Warum? Da haben wir es uns ziemlich einfach gemacht: Weil sie ungefähr gleich groß sind.
Im Laufe der nächsten, sagen wir, zwei Monate, wollen wir also so viele Aspekte wie möglich über diese beiden Städte herausfinden – sofern sie natürlich mit Migration oder Integration von Migranten zu tun haben. Wir werden Zahlen, Fotos, Filme und Grafiken veröffentlichen, Menschen vorstellen, Projekte besuchen und das Netz durchforschen, um der Antwort einer Frage ein bisschen näher zu kommen: Was ist Multikulturalismus? (Okay, ja, auch dazu gibt es einen Wikipedia-Eintrag.)
Was uns aber interessiert, ist Folgendes: Was bedeutet Multikulti für euch? Euch Dortmunder? Euch Deutsche? Euch Deutsche in den USA vielleicht? Und für uns, die dieses Projekt machen?
Das können wir natürlich nicht allein. Wir sind drei Studentinnen, die dieser Frage nachgehen. Wollt ihr uns dabei helfen? Gerne! Kommentiert, verbreitet unseren Blog weiter, gibt uns Hinweise!
In diesem Sinn: Wir freuen uns auf ein spannendes Projekt!

Link zur englischen Version:
"Who are we, anyways?"